Das Café ist wichtiger Ort der Begegnung neben dem Kirchenraum.

Die hier gewollte Nähe schafft die Verbindung zwischen diesen Bereichen. Die Möglichkeit der Bewirtung rund um die offiziellen Kulturveranstaltungen, und das Öffnen des Cafés zu regelmäßigen Zeiten erwies sich als publikumsfreundlich (z.B. „Senioren-Kaffee“ montags, „Offene Tür“ für Erwachsene mittwochabends, Mittagstisch donnerstags).

Die Atmosphäre ist für alle Generationen ansprechend und einladend. Das Rauchverbot begrüßen die meisten sehr. Die Art alternativer Gastronomie von Qualität zu günstigen Preisen findet Anerkennung.

Das Café ist Anlaufstelle für Gemeindemitglieder, Gruppen, wie Chöre, Arbeitskreise etc., die bereits seit langem zur Friedenskirche gehören. Die offene Arbeit im Café korrespondiert mit der kulturellen Arbeit und auch mit allen Bereichen kirchlichen, sozialpolitischen und ökologischen Engagements.

Austausch, Kontakte, Netzwerke, Ideen für Projekte und Aktionen aller Art entstanden oft bei diesen offenen Treffen, mittwochabends. Die Möglichkeit eines auch unverbindlichen „Kommen und Gehen“ war bisher wichtig und wird weiter gewährleistet sein. Menschen, denen die Friedenskirche sowohl als Raum fremd war, oder auch solche, die sich der Institution Kirche entfremdet fühlten, konnten angesprochen werden und durch Kirchen- oder Turmführung unverbindlich „reinschauen“.

Wichtig ist die Präsenz der Pfarrerinnen und des Pfarrers. So sind in offener Atmosphäre unverbindliche Kontakte möglich, weitergehende seelsorgerliche Gespräche können verabredet werden. Auch dies ist eine Möglichkeit, unserem Ziel Niederschwelligkeit und Verbindlichkeit näher zu kommen.

Das Café ist interessantes Betätigungsfeld für eine wachsende Zahl von Ehrenamtlichen geworden.