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Notfallseelsorge sucht neue Ehrenamtliche

Notfallseelsorger leisten „Erste Hilfe für die Seele“, wenn Menschen durch ein plötzliches Ereignis in Not geraten sind. Die Alarmierung erfolgt durch die Leitstelle der Berufsfeuerwehr. Das kann ein häuslicher Todesfall sein, ein schwerer Unfall, ein Suizid oder eine andere Krisensituation.

Zur Notfallseelsorge (NFS) werden ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter der beiden großen Kirchen beauftragt.

Dazu ist eine intensive Ausbildung erforderlich sowie eine kontinuierliche Fort- und Weiterbildung. In Krefeld besteht die Notfallseelsorge in gemeinsamer Trägerschaft des Evangelischen Kirchenkreises Krefeld-Viersen und der Katholischen Region Krefeld im Bistum Aachen.

Zur Zeit leisten in Krefeld 21 Frauen und Männer ihren Dienst als Not- fallseelsorgende. „Damit wir auch in Zukunft gut aufgestellt sind, bilden wir alle zwei oder drei Jahre neue Notfallseelsorger aus“, sagt Dietmar Krebbers, Koordinator der Notfallseelsorge (NFS) in Krefeld.

Der nächste Ausbildungskurs beginnt am 30. Januar 2023 und endet Ende Oktober mit einem Beauftragungsgottesdienst. Der Kurs umfasst insgesamt 160 Stunden einschließlich Praktika bei Polizei und Feuerwehr sowie Hospitation mit erfahrenen Notfallseelsorgenden. „Es ist eine Ausbildung, in der auf der einen Seite Wissen vermit- telt wird, in der aber auch die eigene Persönlichkeit mit all ihren Ressourcen gefordert ist“, erklärt Koordinator Krebbers „und zwar deshalb, weil man sich mit seinen eigenen Stärken und Grenzen auseinandersetzt.“

Dabei wird für die Teilnehmenden deutlich, was das eigene Potential ist, wie man es einsetzt und woraus die zukünftigen Notfallseelsorgenden ihre Kraft schöpfen können.

Der Dienst des Notfallseelsorgers erfordert Ehrlichkeit im Umgang mit sich selbst und einen guten Blick auf Menschen. Dieser Kontakt wird von den betrof- fenen Menschen als unterstützend wahrgenommen und sie sind dankbar dafür.“ Dies kann Claudia Gehl bestätigen, die seit Februar 2020 in Krefeld ehrenamt- lich im Dienst ist. „In jedem Einsatz bekam ich die Rückmeldung, wie gut, dass es Euch gibt.“ Etwas tun, wo sie näher am Menschen ist – war ein Grund, warum sich Gehl für diese Ausbildung entschied: in Notsituationen einfach da für andere zu sein. „Und wenn ich dabei mal Unterstützung brauche, bekomme ich sie“, so Gehl. „Unser Team funktioniert wunderbar.“

Interessierte melden sich bitte beim Koordinator
Dietmar Krebbers,
bis 15. Dezember 2022: dietm1669619602ar.kr1669619602ebber1669619602s@eki1669619602r.de1669619602 ; Tel. 02151 / 7690420

Dietmar Krebbers und Claudia Gehl