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Konfirmation

Die Konfirmation ist ein feierlicher Segnungsgottesdienst, in dem sich junge Menschen zu ihrem christlichen Glauben bekennen. Die Konfirmanden bekräftigen damit ihre Aufnahme in die christliche Gemeinde, die zuvor mit der Taufe, meist im Säuglingsalter, geschehen ist. Im Alter von 14 Jahren sind die Jugendlichen religionsmündig und erhalten damit alle Rechte innerhalb der evangelischen Kirche. Auf die Konfirmation bereiten sich die Mädchen und Jungen vor im Konfirmandenunterricht. Die Konfirmation geht auf die Reformationszeit zurück.

An die Stelle eines dürren, verkopften Katechismuslernens ist moderner Unterricht getreten. Die Jugendlichen sollen nicht bloß Luthers Fragen und Antworten zu den Hauptstücken des Glaubens repetieren.

Die Konfirmanden entwickeln auch eigene Wertvorstellungen. Sie diskutieren zum Beispiel: Was ist besser: Erwachsenen- oder Kindertaufe? Niemand hat ihre Entscheidung bewertet oder gar verworfen. Früher haben sich Christen darüber bis aufs Blut gestritten. „Was ist wichtig für mein Leben?“, lautet zum Beispiel die Frage auf einem Arbeitsblatt mit Piktogrammen, die für bestimmte Werte stehen. Ein Konfirmand hat angekreuzt: Vertrauen, Hoffnung, Gemeinschaft, Bildung, Stille, Liebe. Andere Werte zählen für ihn weniger: Erfolg, Geld, Glaube. Die Pfarrer vertrauen darauf, dass die Auseinandersetzung mit diesen Fragen den Jugendlichen hilft, eine eigene Haltung zu entwickeln. Niemand verlangt, sich auf erwünschte Werte festzulegen.

Wenn Sie zur Konfirmation Fragen haben, wenden Sie sich bitte an das Pfarramt oder nutzen das die E-Mail-Adresse sylvi1576376454a.ple1576376454ger@e1576376454kir.d1576376454e1576376454.