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Monatsspruch April

Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich.

(1. Korinther 15,42)

Der Tod steht außer jedem Zweifel. Und auch das, was mit dem verstorbenen Leib geschieht, seine Verwesung, steht außer jedem Zweifel.

Tod und Verwesung des menschlichen Körpers zu bezweifeln, wäre Narretei. Der Glaube ist keine Narretei, auch nicht der Osterglaube, der Auferste- hungsglaube. Auch wenn es immer mehr Menschen – selbst Christen – schwerfällt, an die Auferstehung zu glauben.

Doch der Apostel Paulus ist da ganz rigoros: Würden wir nur in diesem Leben auf Christus hoffen, schreibt er im ersten Brief an die Korinther (15,19), dann wären wir die elendsten unter den Menschen. Dass wir auferstehen werden – nicht um wieder zu sterben –, sondern um ewig – unverweslich – zu leben, ist der Fixpunkt des christlichen Glaubens.

Und mitnichten eine Vertröstung auf das Jenseits, sondern ein echter Trost

und eine große Ermutigung schon in diesem Leben. Trost angesichts der Gräber lieber Verstorbener, die wir wiedersehen werden.

Ermutigung, weil die Auferstehung der stärkste Ausdruck der göttlichen Liebe zu den Menschen ist.

Doch was tun, wenn ich glauben möchte, es mir aber schwerfällt, vielleicht mit zunehmendem Alter sogar immer schwerer fällt. Die Antwort gibt die Jah- reslosung diesen Jahres, die Bitte eines Vaters, der um das Leben seines Sohnes bangt: „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“, heißt es im Markusevangelium. Adressat ist Jesus, der um unsere Not und unsere Todesangst weiß. Und Gottes Kraft und Liebe am eigenen Leib erfahren hat.

Text aus „Image“ Materialien für die Öffentlichkeitsarbeit 4/2020