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Diakoniesammlung

Tradition seit mehr als 60 Jahren

Seit 1948 führen die Diakonischen Werke in Rheinland, Westfalen und Lippe Haus- und Straßensammlungen durch. In NRW geschieht dies jeweils als Sommer- und als Adventssammlung gemeinsam mit den Caritas-Verbänden. Im Südrhein (Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland) werden diese Sammlungen im Frühjahr und Herbst durchgeführt. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum fast 75 Millionen Euro für die diakonische Arbeit gesammelt.

Solidarität über Gemeindegrenzen hinweg.

Vom Sammlungsaufkommen 35 Prozent bei den sammelnden Kirchengemeinden, 25 Prozent im jeweiligen Kirchenkreis. 40 Prozent des Aufkommens werden an das Diakonische Werk weitergeleitet und von dort landeskirchenweit für diakonische Aufgaben eingesetzt. Somit ist die Diakoniesammlung eine solidarische Hilfsaktion, die über die Grenzen der einzelnen Gemeinde hinausgeht.

Was geschieht mit dem Geld?

Im letzten Jahr wurden in unserer Kirchengemeinde 1.220,45 Euro für die Diakoniesammlung gespendet. Damit konnten unterschiedliche diakonische Aufgaben in unserer Gemeinde unterstützt werden, zum Beispiel das kostenlose Mittwochs Frühstück. Für uns als Kirchengemeinde ist diese diakonische Arbeit ein wichtiger Bestandteil unseres Auftrags. Als Christinnen und Christen wollen wir in Wort und Tat die Liebe Gottes bezeugen.

Ein Teil der Sammlungsgelder haben wir an das Diakonische Werk im Kirchenkreis weitergeleitet. Hier gibt es einen großen Bedarf, das Angebot wird stark nachgefragt, die Finanzierung durch andere Geldgeber ist bei weitem nicht ausreichend.

Die Diakonie Rheinland-Westfalen- Lippe setzt Sammlungsmitteln gezielt für die Begleitung und Beratung von innovativen Projekten ein und fördert Konzepte für die Arbeit mit Ehrenamtlichen. In Fortbildungen und Seminarangeboten werden Kirchengemeinden und diakonische Einrichtungen im Gebiet der drei Landeskirchen unterstützt.

Sie werden bei der Etablierung von neuen diakonischen Angeboten beraten und bekommen Hilfen wie Ehrenamtliche in die Arbeit einbezogen werden können. Das ist eine wichtige strukturelle Hilfe für viele diakonische Projekte, für die sich oft keine anderen Geldgeber finden.